Viele Angehörige übernehmen müssen selbst die häusliche Pflege übernehmen und erhalten dafür Zahlungen von der Pflegekasse. Wenn bezahlte Pflegekräfte diese Arbeiten übernehmen fallen diese Zahlungen wesentlich höher aus.
Das verstößt nicht gegen das Grundgesetz. Nach zu lesen in einem Beschluss des Bundesverfassungs-Gerichts vom 26. März 2014 hervor (Az.: 1 BvR 1133/12).

In dem zugrunde liegenden Fall wurde der Vater beziehungsweise Ehemann von den Angehörigen gepflegt und der Versicherer zahlte 665€ monatlich.
Hätten Sie professionelle Hilfe in Anspruch genommen, wären Pflegeleistungen bis zu einem Gesamtwert von 1.432 Euro monatlich erstattungsfähig gewesen.
Dem Gesetzgeber wurde die Gestaltungsfreiheit zu gestanden sich für ein System zu entscheiden das den Pflegebedürftigen die Wahl zwischen der Pflege in häuslicher Umgebung durch externe Pflegehilfen oder durch selbst ausgewählte Pflegepersonen lässt.
Vom Gesetzgeber wird auch auf die gegenseitige Beistandspflicht von Familienangehörigen gesetzt und es ist daher legitim das Pflegegeld in vergleichsweise niedrigerer Höhe zu gewähren, so das Gericht. Ziel des Gesetzgebers ist es, bei Sicherstellung einer sachgerechten Pflege, die Möglichkeit der häuslichen Pflege zu fördern und ihr Vorrang vor stationärer Unterbringung zu geben.
Bei dieser Konzeption des Pflegegeldes liegt der Gedanke zugrunde, dass familiäre, nachbarschaftliche oder ehrenamtliche Pflege unentgeltlich erbracht wird und das halten die Richter für nicht beanstandenswert.
Umso wichtiger ist die private Absicherung. In diesem Fall hilft ein privat abgschlossenen Pflegetagegeld welches auch bei der Pflege durch Angehörige in voller Höhe ausgezahlt wird. Pflegeversicherung ist Vermögenssicherung !!

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