Mit dem Pflegestärkungsgesetz II wird zum 01.01.2017 ein neuer Pflegebegriff eingeführt. Die drei Pflegestufen werden durch fünf Pflegegrade ersetzt. Bislang werden lediglich körperliche Einschränkungen betrachtet. Ab 2017 wird auch der geistige und seelische Zustand mit einbezogen. Ziel ist einzuschätzen, was der Pflegebedürftige aus eigener Kraft kann, d.h. wie selbständig er noch ist.
Neue Einstufung
 Die Einstufung der Pflegebedürftigkeit erfolgt über sechs Module mit unterschiedlicher Wertung
 Modul 1: Mobilität 10 %
 Modul 2: Kognitive und kommunikative Fähigkeiten
 Modul 3: Verhaltensweisen und psychische Problemlagen
 Modul 4: Selbstversorgung 40 %
 Modul 5: Umgang mit krankheits- und therapiebedingten Anforderungen 20 %
 Modul 6: Gestaltung des Alltagslebens und sozialer Kontakte 15 %
 Über zwei weitere Module wird die Hilfebedürftigkeit ermittelt
 Modul 7: Außerhäusliche Aktivitäten
 Modul 8: Haushaltsführung

Der Pflegegrad wir nur durch die Module 1-6 ermittelt!

Pflegeleistungen 2017

Pflegeleistungen 2017

Der Einschlag kommt blitzschnell oder langsam schleichend. Doch das Ergebnis ist immer dasselbe, eine Familie muss sich neu sortieren und das Leben ist nicht mehr so wie es immer gewesen ist.
Ein Angehöriger ist pflegebedürftig geworden.
Oft übernehmen Angehörige die Versorgung und Pflege des Bedürftigen. Sie möchten die Pflege ihres Angehörigen nicht in fremde Hände geben, weil sie es als ihre Pflicht ansehen selbst zu helfen. Jedoch auch oft weil sie den finanziellen Aufwand selbst nicht erbringen können. Für viele bedeutet das umfangreichste Einschränkungen im Alltag und Beruf. Sie kommen schnell an die Belastungsgrenze physisch und psychisch. Die Menschen verändern sich stark – die Pflegenden und die Gepflegten.
Viele Pfleger wissen nicht wo sie Hilfe bekommen. Sie reiben sich im Alltag auf und verlieren massiv an Lebensqualität. Doch professionelle Hilfe ist unbedingt nötig.
Die gesetzliche Pflegeversicherung wird ja oft als Teilkaskoversicherung im Pflegebereich bezeichnet. Teilkaskoversicherung heißt das nicht alle Kosten übernommen werden und so ist es wichtig privat vorzusorgen! Jedoch ist es auch sehr schwierig bei den vielen unterschiedlichen angebotenen Modellen das Richtige für sich zu finden. Auch hier besteht die Gefahr Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Es gibt die Pflegerentenversicherung, es gibt die Pflegetagegeldversicherung, es gibt diverse Pflegeschutzbriefe, es gibt Versicherungen für Assistanceleistungen im Pflegefall-welches die richtige für Sie?
Wenn der Pflegefall eingetreten ist es für vorbeugende Maßnahmen zu spät!
Lassen Sie sich im Vorfeld beraten! Auf den Seiten der Initiative Armut durch Pflege sind erschütternde Beispiele ausgeführt. Menschen schildern auf diesen Seiten wie sie durch die Pflege von Angehörigen in die Armutsfalle getappt sind und wie sie jeder Lebensqualität verloren haben.
Kontaktieren Sie uns unter  post/at/beratungsapp.de und wir beraten Sie im Vorfeld welche Möglichkeit sie haben um eventuell kommende Pflegefälle finanziell zu gut wie möglich abfedern zu können.

Viele Angehörige übernehmen müssen selbst die häusliche Pflege übernehmen und erhalten dafür Zahlungen von der Pflegekasse. Wenn bezahlte Pflegekräfte diese Arbeiten übernehmen fallen diese Zahlungen wesentlich höher aus.
Das verstößt nicht gegen das Grundgesetz. Nach zu lesen in einem Beschluss des Bundesverfassungs-Gerichts vom 26. März 2014 hervor (Az.: 1 BvR 1133/12).

In dem zugrunde liegenden Fall wurde der Vater beziehungsweise Ehemann von den Angehörigen gepflegt und der Versicherer zahlte 665€ monatlich.
Hätten Sie professionelle Hilfe in Anspruch genommen, wären Pflegeleistungen bis zu einem Gesamtwert von 1.432 Euro monatlich erstattungsfähig gewesen.
Dem Gesetzgeber wurde die Gestaltungsfreiheit zu gestanden sich für ein System zu entscheiden das den Pflegebedürftigen die Wahl zwischen der Pflege in häuslicher Umgebung durch externe Pflegehilfen oder durch selbst ausgewählte Pflegepersonen lässt.
Vom Gesetzgeber wird auch auf die gegenseitige Beistandspflicht von Familienangehörigen gesetzt und es ist daher legitim das Pflegegeld in vergleichsweise niedrigerer Höhe zu gewähren, so das Gericht. Ziel des Gesetzgebers ist es, bei Sicherstellung einer sachgerechten Pflege, die Möglichkeit der häuslichen Pflege zu fördern und ihr Vorrang vor stationärer Unterbringung zu geben.
Bei dieser Konzeption des Pflegegeldes liegt der Gedanke zugrunde, dass familiäre, nachbarschaftliche oder ehrenamtliche Pflege unentgeltlich erbracht wird und das halten die Richter für nicht beanstandenswert.
Umso wichtiger ist die private Absicherung. In diesem Fall hilft ein privat abgschlossenen Pflegetagegeld welches auch bei der Pflege durch Angehörige in voller Höhe ausgezahlt wird. Pflegeversicherung ist Vermögenssicherung !!

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Bei den viele und mittlerweilen unübersichtlichen und schwer zu vergleichenden Angeboten an Pflegezusatzversicherungen und Pflegetagegeld Tarifen müssen Sie die für Sie richtige Lösung finden.
Wir unterstützen Sie bei der Umsetzung einer auf Sie zugeschnittenen und machbaren Lösung.

Kontaktieren Sie uns post@beratungsapp.de oder nutzen Sie das Kontaktformular

K os t e n l o s e  Hilfe für Pflegende in Form von Beratungsleistungen durch erfahrene Fachkräfte sind eine große Hilfestellung.Diese Hilfe können Angehörige kostenlos erhalten welche an Demenzkranke pflegen.

Sie beinhaltet eine persönliche Beratung in der häuslichen Umgebung des Demenzkranken durch eine Fachkraft, die Erstellung eines auf die konkrete Situation abgestimmten Hilfe- und Betreuungsplans. Die laufende telefonische Betreuung und Beratung des pflegenden Angehörigen ist genau so Bestandteil wie die Bereitstellung von umfangreichem speziellen Informationsmaterial.

Anspruch auf diese kostenfreie Hilfeleistungen Hilfe für Pflegende haben die pflegenden Angehörigen aller Personen, für die bei bestimmten privaten Versicherern eine Pflegepflichtversicherung oder eine private Pflegezusatzversicherung abgeschlossen haben. Hilfe für Pflegende wird zusätzlich zur vertraglich vereinbarten Geldleistung aus der Pflegepflicht- oder einer Pflegezusatzversicherung erbracht und kostet keinen Mehrbeitrag.

Wegen dem unterschiedlichen Leistungsspektrum der verschiedenen Pflegeversicherungen ist unabhängiger Expertenrat wichtig.

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Jeder kann plötzlich zum Pflegenden werden. Es müssen neue Aufgaben übernommen werden in deren Ausführung man keine Erfahrungen hat und die auch oft an die emotionalen Grenzen führen. Es wird an die zu pflegenden Angehörigen gedacht und über die eigene Absicherung angesichts der neuen Aufgaben, Pflichten und Regeln wird kein Gedanke verschwendet. Eine der ersten Maßnahmen ist die Überprüfung des eigenen Versicherungsschutzes. Kontaktieren Sie uns wir unterstützen Sie: post@beratungsapp.de

Sie sind pflegender Familienangehöriger, Sie haben enge Angehörige im Pflegeheim oder tragen für die Angehörigen die Verantwortung, Sie sind als Betreuer eingesetzt usw. Was sollte in Ihrer Privathaftpflichtversicherung unter anderem enthalten sein.
(Diese Leistungen sind nicht selbstverständlich in einer normalen Privathaftpflichtversicherung enthalten! ca 80€ bis 90€ Jahresbeitrag für eine Familie)
– Pfleger von im Haushalt lebenden pflegebedürftigen Personen
– Kinder bei Pflegebedürftigkeit oder vormundschaftsgerichtlicher Betreuung durch Eltern
– Eltern und Großeltern, auch wenn sie in einer Alten- oder Pflegeeinrichtung leben
– Personenschäden der Versicherten untereinander sind nicht ausgeschlossen
– Einschluss von Rückgriffsansprüchen durch Sozialversicherungsträger etc.
– Personen, die den versicherten Personen in Notfällen helfen
– Geistig behinderte Kinder, solange sie im Haushalt leben
– Ehrenamtliche Tätigkeiten
– Tätigkeit als vormundschaftsgerichtlich bestellter Betreuer/Vormund
– Mitversicherung der vormundschaftlich betreuten Personen
– Beschädigung sonstiger gemieteter, geliehener oder geleaster Sachen
– Schäden an gemieteten Räumen
– Schäden an gemieteten, gepachteten, geleasten Gebäuden und Grundstücken
– Verlust sonstiger gemieteter, geliehener oder geleaster Sachen
– Verlust privater Schlüssel/Code-Karten
– Verlust beruflicher oder Dienst-/Amts-/Vereinsschlüssel bis 100.000 €
– Mitversicherung von Kfz-/Möbelschlüsseln und privaten Tresorschlüsseln
– Vermögensschäden
– Leistung bei fehlender Haftung
Personenschäden durch deliktunfähige Personen
Sach- und Vermögensschäden durch deliktunfähige Personen
Schäden durch unentgeltliche Hilfeleistungen
– Ausfalldeckung
Ausfalldeckung für durch zahlungsunfähige Personen erlittene Eigenschäden
Ausfalldeckung gilt auch bei vorsätzlicher Handlung des Schädigers
Ausfalldeckung gilt auch für Vermögensschäden
Rechtsschutz zur Ausfalldeckung

Kontaktieren Sie uns – wir beraten Sie umfassend

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Pflegekosten                – jeden von uns kann es treffen

Pflegebedürftigkeit  – jeden von uns kann es treffen

Wegen der gestiegenen Lebenserwartung ist die private Pflegevorsorge wichtiger denn je. Denn jeder Dritte wird im hohen Alter pflegebedürftig. Und die soziale Pflegeversicherung übernimmt nur einen Teil der Kosten. Ein Pflegeplatz kostet fast 2.000 € zusätzlich aus eigener Tasche. Da ist das Ersparte schnell aufgebraucht.

Die Folgen

Das eisern angesparte Vermögen geht durch die Finanzierung der hohen Pflegekosten schnell verloren. Im Ernstfall müssen sogar die Kinder und Enkelkinder mit deren Vermögen für die anfallenden Pflegekosten aufkommen. Das bedeutet eine enorme finanzielle Zusatzbelastung für Ihre Angehörigen. Ermitteln Sie Ihren finanziellen Bedarf im Pflegefall

Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz (PNG)
Ab 01.01.2013 ist die verbesserte finanzielle Unterstützung für Personen mit erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz (Stichwort: Demenz) sowie die Förderung einer private Pflegezusatzversicherung ein Schwerpunkt in dem Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz
Die wichtigsten Punkte sind
* Beratungsgutscheine
* Initiativprogramm zur Förderung neuer Wohnformen
* Verbesserte Pflegeleistungen für Personen mit erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz
* Zulagenförderung der privaten Pflegevorsorge

Beratungsgutscheine dazu wird der §7b „Beratungsgutscheine“ in das Sozialgesetzbuch VI aufgenommen. Die         Pflegekasse muss dem Antragssteller innerhalb von 2 Wochen entweder einen konkreten Beratungstermin anbietet oder einen Beratungsgutschein ausstellt, in dem entsprechende Beratungsstellen benannt sind.
Initiativprogramm zur Förderung neuer Wohnformen. Mit dem neuen §45e soll die Gründung von ambulant betreuten Wohngruppen (Stichwort: Pflege-WG) gefördert werden. Pflegebedürftige, die an der Gründung einer gemeinsamen Wohngruppe beteiligt sind können einmalig einen Betrag in Höhe von 2.500 Euro erhalten. Auf 10000€ in Summe ist die Förderung pro Wohngruppe gedeckelt.
Verbesserte Pflegeleistungen für Personen mit erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz. In §123 sind die Leistungen für Personen mit erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz (Bsp. Demenz) geregelt. Das Ganze ist eine Übergangsregelung bis weitere gesetzliche Grundlagen geschaffen werden.
Ab dem 1. Januar 2013 haben Pflegebedürftige ohne Pflegestufe Anspruch auf ein Pflegegeld in Höhe von 120 Euro oder auf Pflegesachleistungen bis zu einem Betrag von 225 Euro.
Für Pflegebedürftige der Pflegestufe I, die in Ihrer Alltagskompetenz eingeschränkt sind, erhöht sich das Pflegegeld von 235 Euro auf 305 Euro und die Pflegesachleistungen werden von 450 Euro auf 665 Euro erhöht.
In der Pflegestufe II wird das Pflegegeld von 440 Euro auf 525 Euro und die Pflegesachleistung von 1.100 auf 1.250 Euro erhöht. In der Pflegestufe III bleiben die Leistungen unverändert.

Zulagenförderung der privaten Pflegevorsorge (sogenannter Pflegebahr)
In den §§126 ff ist die staatliche Förderung einer privaten Pflegetagegeldversicherung neu aufgenommen worden. Wer sich ab dem 01. Januar 2013 für den Abschluss einer privaten Pflegetagegeldversicherung entscheidet, wird mit einer monatlichen Zulage in Höhe von 5 Euro unterstützt.
Damit man die Zulage erhält, muss man zum geförderten Personenkreis gehören. Dieser definiert sich wie folgt:
1. Der oder die Zulagenberechtigte muss mindestens 18 Jahre alt sein.
2. Es muss eine soziale oder private Pflegepflichtversicherung bestehen.
3. Es werden bzw. wurden bisher noch keine Leistungen aus der Pflegeversicherung in Anspruch genommen.
Gefördert werden Produkte die die folgenden Vorgaben erfüllen:
1. Auf eine Risikoprüfung, Risikozuschläge und Leistungsausschlüsse wird verzichtet.
2. In der Pflegestufe III müssen im Leistungsfall mindestens 600 Euro bezahlt werden.
3. Es müssen Leistungen für alle Pflegestufen inkl. Pflegestufe 0 beinhaltet sein.
4. Die Wartezeit darf maximal 5 Jahre auf 5 Jahre beschränkt sein.

Kurzmitteilung · 30. Mai 2013 · Kommentieren · Kategorien: Rahmenbedingungen · Tags: ,

Sie können verpflichtet werden, mit Ihren privaten Mitteln die Pflege Ihrer Eltern zu unterstützen.
Im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) finden Sie unter den Paragraphen §§ 1601
ff. die Bedingungen, unter denen Angehörige zu Unterhaltszahlungen verpflichtet werden können.
„Verwandte in gerader Linie sind verpflichtet, einander Unterhalt zu gewähren.“
Kinder sind mit ihren Eltern und Großeltern direkt verwandt. Die Unterhalts-Verpflichtung gilt auf dieser Ebene in beide Richtungen. Geschwister, Verschwägerte und noch weiter entfernte Verwandte müssen nicht für einander aufkommen. Bei mehreren Kindern richtet sich deren Anteil an den Unterhaltszahlungen nach ihrer individuellen Leistungsfähigkeit. Die Aussicht diesen Verpflichtungen zu entkommen hat kaum eine Chance auf Erfolg. Die Pflegebedürftigen sind verpflichtet ihre unterhaltspflichtigen Angehörigen zu benennen. Das Sozialamt informiert die Angehörigen mittels der „Rechtswahrungsanzeige“, dass sie zur Beteiligung am Unterhalt verpflichtet sind.
Daraufhin müssen die Angehörigen Ihre Leistungsfähigkeit, beziehungsweise die Gründe die dagegen sprechen gegenüber dem Sozialamt offen legen. Wer sein Vermögen nicht nennen will wird geschätzt !

Das Sozialamt ermittelt danach auf Grundlage Ihrer Angaben den von I h n e n zu zahlenden Betrag.

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